Aus dem Vorbeschleuniger (SPS) des Large Hadron Colliders werden über Kicker-Magnete 10,4-µs-lange Protonenbündel mit 400 GeV ausgekoppelt. Ihnen aufmoduliert ist die Synchrotronfrequenz von 500 kHz und die Radiofrequenz von 200 MHz. Die Zeitstruktur der Bündel wird in einem Beam Current Transformer Detector (BCT) mit einem hochauflösenden Wave Form Digitizer (WFD) mit 1 Gigasamples/s bestimmt. Die Protonen knallen auf einen 2 m langen Graphitblock, wobei Mesonen (Pionen, Kaonen) produziert werden. Diese Mesonen zerfallen irgendwo im 1000 m langen Vakuumtunnel in Myonen, wobei Myon-Neutrinos entstehen.
— http://www.heise.de/newsticker/meldung/CERN-erlaeutert-das-Neutrino-Experiment-1349436.html